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Teilnehmerstimmen Push Hand Ausbildung

Push Hands Ausbildung

Ein Drittel von Daniels Push-Hands Ausbildung liegt nun hinter mir. Ich bin nicht mit dem Ziel in die Ausbildung gegangen das perfekte Pushen zu erlernen. Viel interessanter finde ich die Parallelen und Auswirkungen zum Alltag. Es ist immer wieder verblüffend wie ähnlich man sich beim Pushen und z.B bei Diskussionen verhält. Bin ich noch stabil in meiner Mitte? wage ich mich zu weit vor? oder zieh mich viel zu früh zurück?

Die zunehmende Sicherheit beim Pushen führt auch zu mehr Sicherheit auf anderen Ebenen! Ein Hauptaugenmerk der Ausbildung liegt auch darin sich selber zu Vertrauen und sein Herz zu Öffnen. Wenn man nun seinerseits auf Menschen trifft die einem mit einer neugierigen Offenherzigkeit begegnen verstärkt sich dieser Effekt noch. Bei meinem Radurlaub durch Norwegen fühlte ich mich so unglaublich warmherzig willkommen. Das Gefühl hielt auch nach meiner Rückkehr an und auch hier treffe ich nun viel häufiger auf gut gelaunte und freundliche Menschen in meinem Umfeld ;-)

 

Jens, Duisburg

Im Push Hand gehe ich auf eine Reise, die mich an bisher unentdeckte Orte führt. Sie sind , wie Erinnerungen, die langsam Gestalt annehmen. Erst war es wie eine flüchtige Berührung, eine Ahnung, nicht greifbar. In der Begegnung und der Stille ist entdecken und staunen. Ich habe Stille in mir bisher nur selten, und dann oft als bedrohlich erlebt. Ich spürte eine Leere, die ich füllen musste, aber nicht wusste wie. Mit dem Push hand hat sich ein Raum geöffnet, in dem Platz für mich ist, Zeit für mich, für kleine Dinge. Im Alltag, unter Leuten, im Job ist es eine Bereicherung, weniger Hektik oder Hetze, dafür Einlassen, Freude, Spüren, ausatmen, ein Moment, der für mich ist, von dem ich wieder losgehen kann, bestärkt und im Ganzen, nicht nur geschoben von meinem Pflichtbewusstsein.

Manches verändert sich, ohne, dass ich es merke. Erst wenn es schon da ist, kann ich es benennen. Im Job habe ich mich früher gehemmt erlebt. Oft war es mühsam, mein Wille war da, aber was mache ich damit. Und jetzt ist die Kritikerin in mir manchmal einfach nicht da. Mühelosigkeit, nach vorne gehen, weiter gehen, zu mir und meinen Vorschlägen stehen. Das ist mir fremd, aber es ist da, .....schön.

Früher hatte ich oft das Gefühl nicht berechtigt zu sein, ich traute mich nicht meine Sicht auch vor anderen für gut zu befinden. Autorität und gar eigene lehnte ich ab. Anderen meinen Willen, meine Sicht aufzwingen, überstülpen wirkt aggressiv und rücksichtslos auf mich. Im Pushen üben wir den Anderen sicher zu erreichen ohne ihm den eigenen Willen aufzuzwingen. Führen muss also nicht unangenehm sein, vielleicht kommt es auf die Haltung, das Interesse, die Offenheit und das Maß an.

Ich freue mich auf die weitere Zeit mit dem Push Hand und bin gespannt, was mir noch so begegnet.

 

Sina, Mutter, Fluglotsin

Ein erfahrener äußerer Kampfkünstler berichtet von seinem Lernen bei Daniel Grolle

Es ist jetzt ca. 3 Jahre her, dass ich Daniel bei einem Workshop kennen lernte, damals noch mit der leider inzwischen verstorbenen Christl Proksch. Beide wollten uns ihre Tai Ji Form näher bringen. Christl einen Teil des Ablaufs und Daniel einige Prinzipien dazu. Früher übte ich viel Tae Kwon Do. Da ich beruflich aber nicht mehr die notwendige Zeit dafür hatte und auch der Körper Probleme machte, wollte ich nach 18 Jahren als Wettkämpfer mit Nationalteamehren und Landestrainer etwas anderes ausprobieren.

Ich war damals von beiden so begeistert wie sie den Unterricht gestalteten, dass ich mir gleich Daniels Buch über die Form kaufte.

Mit Buch, CD (später DVD) und dem Erlernten vom besagten Workshop versuchte ich mir den Ablauf der Form anzueigenen. Mit den genau beschriebenen Bewegungen, den wunderbaren Fotos und den zusätzlich hilfreich beigefügten Übungen ist es mir tatsächlich gelungen den Ablauf zu erlernen. Mit der Zeit wurde mir dann natürlich klar, das Tai Ji schon etwas anderes ist als bloßes "Zeitlupen Tae Kwon Do". So entschloss ich mich dazu mit der Push Hands Ausbildung in Österreich zu beginnen, da dies die nächstgelegne Möglichkeit war, um die notwendigen Prinzipien zu erlernen.

Zu Beginn war das gar nicht so einfach für mich die Prinzipien von Schneller, Härter, Stärker aus dem Tae Kwon Do gegen Loslassen und Sinken im Tai Ji auszutauschen. Schritt für Schritt unter der einfühlsamen und geduldigen Anleitung von Daniel und seinen unzähligen Übungen merkte ich doch bald kleinere, manchmal auch größere Fortschritte. Bis sich auf einmal der Knoten in meinem Kopf zu lösen schien. Und seitdem fühlt sich alles irgendwie besser an. Nicht nur beim Tai Ji oder beim Pushen, sondern auch mein Körper mit all seinen kleinen Problemen die da waren und auch der Kopf, der auf einmal viel klarer wirkt.

Was mich vor allem freut ist, dass ich heute durch die Nase in den Bauch atmen kann. Dies war mir früher nicht möglich. Sogar meine Mutter beklagte sich immer über meine laufende Nase. Am Anfang war das zwar etwas eigenartig, da ich mich zu sehr auf die Atmung konzentrierte (was man ja nicht soll) und mir dadurch etwas schwummrig wurde. Aber mit der Hirnentspannungsübung von Daniel wurde es immer besser, bis sie letztendlich völlig frei wurde.

Kurz gesagt: ein neueres, schöneres Körper- und Lebensgefühl.

Da mich das kämpferische immer noch interessiert, ging ich mal wieder in den Tae Kwon Do Unterricht, um ein paar Selbstverteidigungstechniken auszuprobieren die früher nie so gut funktionierten. Ich probierte die Techniken von früher, füllte sie mit den von Daniel gelernten Prinzipien uns siehe da: Es funktionierte, ohne oft die Techniken zu üben, viel leichter und effektiver wie früher. Für die anderen Unterrichtsteilnehmer war das zwar nicht ganz zu verstehen, was und wie ich das machte, aber ihre Neugierde wurde geweckt.

Und ich möchte hier Daniel für alles danken. Denn durch ihn und seinen Unterricht habe ich erst vertanden wie Bewegung und auch das Leben laufen soll: Entspannt, ohne Anstrengung und aus der eigenen Mitte.

Danke Daniel!

 

Günter Pfoser

Daniels Push Hands Ausbildung ist genial! 10x trifft sich dieselbe Gruppe über die 2 Jahre hinweg. Jeweils ein Wochenende um sich intensiv mit dem Pushen zu beschäftigen.

Daniels Anleitung ist sehr kompetent und didaktisch voll ausgereift. Er kann unglaublich gut Pushen. Es ist immer wieder eine riesen Freude mit ihm selbst zu üben. Man kann bei ihm viel spüren und erahnen, was es noch zu Lernen gibt.
Das Üben über einen längeren Zeitraum mit der selben Gruppe ist sehr fruchtbar. Es gibt erstaunliche Entwicklungen bei sich und Anderen zu beobachten. Die Versorgung ist top. In den Pausen gibt es Leckeres zum Essen und Trinken, man kann quatschen oder sich ausruhen :-)
Absolut außergewöhnlich ist die Feinheit im gemeinsamen Üben. Daniel legt sehr viel Wert darauf, dass wir konzentriert am Wesentlichen bleiben. Mit jedem Partner gibt es etwas zu lernen, nutze die Zeit gut für Dich!
Ich bin stolz auf das in der Ausbildung Gelernte. Es ist toll zu spüren, wie eine Kraft durch den Körper in die Erde findet und ich stehe einfach. Wenn es mal wieder gelingt, bleibt da immer ein zufriedenes Lächeln ;-).

 

Christoph Wille

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