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Was ist Push hands?

 

Push-Hand Unterricht:

Wöchentlicher Fortgeschrittenen Kurs
Wöchentlicher Anfängerkurs
Push-Hand Ausbildung

Daniel Grolle nennt Push-Hands "Die Kunst der Begegnung".

Push-Hand  ist die Spielform des Tai Chi.
Du spürst mich, ich spüre Dich.
Du balancierst meinen Schwerpunkt und folgst meinen Widerständen. 
Ich nehme Deine Absicht wahr und merke wenn Du Dich verlierst.
Bewegung wird zu elastischer Verdichtung und Entladung.
Plötzlich verliert Einer den Halt in sich und scheint herauszuspringen. 
Beide lachen. 
Derjenige, der herausflog hat etwas über sich und seine Grenzen erfahren. 
Wir versuchen es wieder...


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Traditionell versteht man unter Push-Hands eine partnerschaftliche Übungsform der Kampfaspekte des Tai Chi quan.

Daniel Grolle ist überzeugt davon, dass ein eigenständiges Verstehen der Tai Chi Prinzipien ohne Push- Hands unmöglich ist.
Daniel Grolle hat 25 Jahre Grundlagenforschung mit dem Push-Hands betrieben. Daraus ist eine überprüfbare Form zur Wahrnehmungsschulung geworden.

Es geht zunächst um Dinge, die man auch sonst bei gutem Tai Chi Unterricht findet:
Erdung, Aufrichtung, eine lückenlose Struktur von Gelenken, Bändern, Muskeln...
Wir lernen scheinbar einfache Dinge voneinander zu unterscheiden:

  • Yin und Yang
  • Voll und leer
  • Zug und Druck
  • Kraft und Elastizität
  • Freiheit und Fixiertheit
  • Steigen und Sinken


Die Bezüge bleiben verständlich, nachvollziehbar sowie unter verschiedenen Testbedingungen immer wiederholbar.
Davon ausgehend führt ein reicher Schatz von klaren Übungen dazu Dinge zu unterscheiden und zu üben, die normalerweise außerhalb der Wahrnehmungsgrenzen liegen.

  • Wie unterscheide ich Bewegung von Beweglichkeit?
  • Wie unterscheide ich Wahrnehmung von Vorstellung?
  • Wie erkenne ich auf welche Weise ein Gedanke entsteht und mich im Entstehen aus dem Geschehen ausschließt?
  • Wie kann ich die Begegnung meines Bewussten und Unbewussten erkennen und kultivieren?

Diese Dinge sind aber dank der von Daniel Grolle entwickelten Übungen weder besonders schwer zu erreichen, wie das meist bei fortgeschrittener Tai Chi Arbeit der Fall ist, noch abgehoben mystisch. Es geht immer wieder um einfache, klar wahrnehmbare, alltagstaugliche Zusammenhänge.
Im Kern geht es um die Begegnung. Ich begegne Dir und übe dabei mir selbst zu begegnen.
Der Unterricht besteht aus fünf Elementen:

  1. Grundübungen: Wir erlernen mehrere Übungsketten, die von aller einfachsten Zusammenhängen, zu sehr komplexen inneren Prozessen führen.
  2. Push hands Form: Wir erlernen eine sehr einfache Push-Hands-Routine. Die Runde in die wir mit der Zeit alles Erlernte hineintragen.
  3. Freies Push-Hands: Wir beginnen recht früh mit dem freien lustvollen Spiel. Daniel Grolle achtet trotz der Freiheit sehr darauf, dass weder ein höfischer Tanz nach festen Regeln, noch Kraft gegen Kraft und ein Gewinnen gegen Verlieren entsteht.
  4. Der Bezug zur Tai Chi Form: Alles Erlernte geht von Erfahrungsübungen über einfache Bewegungsroutinen in eine Verbindung zur Tai Chi Form.
  5. Didaktik: Mindestens so wichtig wie die Inhalte selbst, die wir erlernen, sind die Wege, auf denen das geschieht. Ein Hauptaugenmerk des gemeinsamen Übens wird sein, wie wir miteinander umgehen. Es geht um Respekt, Grenzen, Mut und Demut.

Gutes Push-Hands allein ist nicht das Üben wert. Erst wenn das gelernte Wissen sich auf erfreuliche Weise für mich und den anderen auswirkt, macht das Üben Sinn.
Ein Ergebnis dieser Ausrichtung ist, dass die üblichen Schwierigkeiten beim Push-Hands: Das unfreiwillige Einsetzten der Kraft einerseits und das formalisierte, höfische andererseits, bei Daniel Grolle kaum eine Rolle spielen.
Daniel Grolles Schüler bekommen auf überregionalen Push-Hand-Treffen immer wieder das Kompliment, dass sie sehr gut pushen würden und vor allem, dass das Pushen mit ihnen so angenehm sei.

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